10/26/2013

Weltmeisterschaft 2013 - Nachbericht Teamwettkampf

Neuseeland entscheidet STIHL TIMBERSPORTS® Team-WM 2013 für sich

Nachbericht Team-WM 2013 in Stuttgart

Bei der STIHL TIMBERSPORTS®-Team-WM in Stuttgart traten über 100 Sportholz­fäller aus 23 Nationen gegeneinander an. Die Mannschaft aus Neuseeland sicherte sich dabei – wie im vergangenen Jahr ­– Gold vor den Teams aus den USA und Australien. Die ausverkaufte Porsche-Arena verwandelte sich mit über 5.000 Zuschauern in einen Hexenkessel.

Über 100 Sportholzfäller aus 23 Ländern kämpften bei der Team-Weltmeisterschaft der STIHL TIMBERSPORTS® Series in Stuttgart am 25. Oktober um Gold. Erfolgreich waren die Neuseeländer. Sie zeigten hervorragende Leistungen an Axt und Säge; in 51,74 Sekunden verwandelten die vier ebenso viele Holzblöcke in Kleinholz und verpassten ihren eigenen Weltrekord aus dem Vorjahr nur um 44 Hundertstel Sekunden. Damit sicherten sie sich den ersten Platz vor den USA, die nur 62 Hundertstel länger brauchten.

Über 5.000 Zuschauer erlebten am 25. Oktober in Stuttgarter Porsche-Arena einen bis zur letzten Sekunde spannenden Wettkampf. Die vier Athleten aus Neuseeland feierten ihren Sieg enthusiastisch: „Es fühlt sich unglaublich an! Eigentlich hatten wir Australien als Finalgegner erwartet, aber dann mussten wir gegen die sehr starken US-Amerikaner ran, haben uns aber gut geschlagen. Nicht zuletzt, weil wir so ein starkes Team mit einem guten Spirit sind." Auch der US-amerikanische Teamkapitän Arden Cogar ließ seinen Gefühlen freien Lauf: „Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich fühle. Es fühlt sich wunderbar an und auch ein bisschen traurig. Aber nächstes Jahr ist wieder eine WM: Dieses Jahr haben wir an der Tür geklopft, nächstes Jahr treten wir sie ein." Den dritten Rang belegte Australien.

Auch Rich Hallett, Schiedsrichter aus den USA, zeigte sich zufrieden mit dem Wettkampf: „Es war ein extrem fairer Wettkampf, der gleichzeitig an Schnelligkeit und technischer Exzellenz nichts, aber auch gar nichts zu wünschen übrig ließ. Nicht selten wird das Sportholzfällen mit reiner Kraftausübung gleichgesetzt – zu Unrecht. Denn ohne die richtige Axt- und Säge-Technik und ein feines Gespür für die Beschaffenheit des Holzes gewinnt kein Sportler einen Wettkampf." Der Übermacht der Oversea-Teams mussten sich die Europäer 2013 beugen; kein Team schaffte es auf das Treppchen. Beste europäische Mannschaft wurde die deutsche.

Robert Ebner kommentierte den 5. Platz so: „Wir wollten unter die besten acht kommen und beste Europäer werden. Und wir sind beste Europäer geworden. Darüber bin ich sehr glücklich. Das Publikum hat uns im letzten Durchgang extrem gepusht, so haben wir uns noch einmal deutlich gesteigert. Gegen eine Mannschaft wie die USA kann man dann auch einmal verlieren." Das Schweizer-Team unterlag im Kampf gegen Grossbritannien im Achtelfinale haarscharf.