11/13/2014

Teilnehmer am Einzelwettkampf bei STIHL TIMBERSPORTS®-WM 2014 stehen fest

Nachbericht Qualifikation zum Einzelwettkampf der Weltmeisterschaft 2014

Die Sportholzfäller-Elite trifft sich zur Weltmeisterschaft 2014 in Innsbruck. Am Samstag, den 15. November, treten in der Olympiahalle die internationalen Top-Athleten in je drei Axt- und Sägedisziplinen gegeneinander an. Bereits zwei Tage zuvor bewiesen sich 15 von ihnen in einer Qualifikationsrunde ­fünf lösten das Einzel-Ticket für Samstag und nehmen am Saisonfinale der Königsklasse im Sportholzfällen teil.

Die Schweiz ist mit Christophe Geissler dabei, Schweden, Italien sowie Großbritannien und auch Belgien haben die Qualifikationshürde genommen.


Am 15. November findet die STIHL TIMBERSPORTS®-Weltmeisterschaft in Innsbruck statt. Bereits am Donnerstag, den 13. November, trafen sich 15 nationale Meister im Sportholzfällen zur Qualifikation. Nachdem sie bei der Weltmeisterschaft im Vorjahr nicht unter den ersten Sechs gelandet waren und damit die Direktqualifikation verpasst hatten, bot der erste WM-Wettkampftag 2014 in der Olympiahalle eine zweite Chance: Fünf der 15 Athleten erkämpften sich in der WM-Vorrunde die Teilnahme am Einzel-Wettkampf am Weltmeisterschafts-Samstag. Am Ende jubelten diese fünf Sportholzfäller über den Einzug ins Finale: Christophe Geissler aus der Schweiz, der Schwede Hans Ove Hansson, Paolo Vicenzi aus Italien, der Brite Robert Chatley und der Belgier David Bergen qualifizierten sich mit Top-Leistungen an Axt und Säge für den Einzelwettbewerb um den Weltmeistertitel.

Die Qualifikation blieb bis zuletzt spannend, auch wenn der Sieger Christophe Geissler bereits in der zweiten Disziplin die Führung übernahm und diese im gesamten Wettkampfverlauf nicht mehr abgab. Doch um die Plätze zwei bis fünf gab es einen heftigen Kampf, den erst die 80 PS-starke Rennmotorsäge Hot Saw entschied. Hier verlor zum Beispiel der Pole Arkadiusz Drozdek durch eine Disqualifikation den Anschluss an die Top-Five-Gruppe. Dass alle Sportler Höchstleistung zeigten, bewies schon die Zahl der nationalen Rekorde: Insgesamt 14 Bestzeiten wurden neu gesetzt.

Der Schweizer Christophe Geissler beschrieb das Gefühl nach dem Wettkampf und vor dem Finale: „Ich fühlte mich ganz schön unter Druck, die Schweiz wieder für das Finale zu qualifizieren. Dass mir das gelungen ist, macht mich sehr stolz!" Und auch der zweitplatzierte Schwede Hansson freute sich: „Ich habe den Einzug ins Finale nicht erwartet, denn ich hatte eine schlechte Saison. Dass ich es wirklich geschafft habe, ist unglaublich! Ein Traum!" Dem Briten Rob Chatley, der sich auf den vierten Platz gekämpft hatte, fehlten fast die Worte: „Das ist gut, nein, das ist großartig! Ich bin ganz aus dem Häusschen! Jetzt bin ich gespannt auf meinen ersten internationalen Finalwettkampf am Samstag. Der wird hart, aber dabei sein ist alles."